Geschichte

Wurden schon immer Kartoffeln und Zwiebeln vermarktet? Wie lange gibt es die Tankstelle Elli Oil schon? Auf dieser Seite finden Sie alles Wichtige zu unserer Firmengeschichte.

1931

Aufgrund der großen Arbeitslosigkeit konnte Albert Elligsen nicht in seinem gelernten Beruf als Tischler arbeiten und musste sich so nach einer anderen Einkommensquelle umsehen.

Daraufhin entschied er sich am 17. Oktober 1931 zur Übernahme einer Kohlevertretung der Firma Köhler & Hennies für die Ortschaften Stederdorf, Wendesse und Meerdorf.

1931

1932 - 1939

Obwohl nur ein geringer Teil der gehandelten Kohle zum Kunden ausgeliefert wurde, ersetze Albert Elligsen die Kühe zum Ziehen des Wagens bereits 1932 durch ein eigenes Pferdegespann.

Auch durch die tatkräftige Unterstützung durch seine Ehefrau Ella Elligsen konnte das Unternehmen in den folgenden Jahren beständig ausgebaut werden. 1934 wurde das Geschäft um einen Mehl-, Futtermittel- und Getreidehandel erweitert und 1938 folgte der Erwerb eines Grundstücks an der Peiner Straße 12 in Stederdorf. Dort wurde noch im selben Jahr ein zu dieser Zeit modernes Kohlelager gebaut.

Firmengründer Albert Elligsen mit seinem eigenen Pferdegespann

1939 - 1945

Da das Pferdegespann im 2. Weltkrieg gemustert und teilweise abgegeben werden musste, war Albert Elligsen gezwungen, in eine gebrauchte Primus-Deutz-Zugmaschine und einen gummibereiften Wagen zu investieren. Mit dem Kauf einer zweiten Zugmaschine im Jahr 1942 war Albert Elligsen einer der wenigen Stederdorfer mit motorbetriebenen Fahrzeugen. Dadurch war er verpflichtet, Schlachtvieh und Gemüse zu transportieren.

1939 - 1945

1945 - 1960

Der wirtschaftliche Aufschwung nach Kriegsende führte zu mehreren Investitionen. Neben dem ersten LKW wurden auch ein Förderband und ein automatischer Sackheber angeschafft, da nun die Lieferung der Kohlen bis zu den Kunden immer wichtiger wurde.

Als am 01. Januar 1958 Alberts jüngerer Sohn Gerhard Elligsen in das Unternehmen eintrat, konnte das Geschäft um einen Kartoffelgroß- und Einzelhandel sowie den Vertrieb von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und Heizöl erweitert werden. Albert Elligsens älterer Sohn Werner kümmerte sich zu dieser Zeit um die Buchhaltung des Unternehmens.

In diesem Jahr stieg auch Gerhards spätere Ehefrau Gerda Becker in das Unternehmen ein und erweiterte das Sortiment stetig. Über die Jahre entstand daraus das „Grüne Warenhaus“.

Damaliger Firmensitz an der Peiner Straße in Stederdorf

1960 - 1970

In den folgenden Jahren konnte das Geschäft immer weiter ausgebaut werden. Im Jahr 1968 übergab Albert Elligsen die Geschäftsleitung an seinen Sohn Gerhard, woraufhin am 1. Januar 1969 zwischen Vater und Sohn eine Kommanditgesellschaft gegründet wurde.

1960 - 1970

1970 - 1980

Durch veränderte Marktstrukturen und Kundenwünsche kam es bereits zwei Jahre später im Jahr 1971 zu einer weiteren Umgestaltung der Unternehmensform. Gemeinsam mit Geschäftsfreund Heinz Grove wurde eine Agrarhandels- und Dienstleistungsgesellschaft mbH gegründet. Zeitgleich wurde ein Grundstück am Bahnhof in Stederdorf erworben und eine Halle zu einem Sortierbetrieb für Kartoffeln umgebaut.

1973 wurde ein angrenzendes Grundstück an der Schönebecker Straße in Stederdorf gekauft, auf dem ein Jahr später eine moderne Sortieranlage, Kartoffelwäsche und Verpackungsanlage errichtet wurde.

1976 wurden alle Geschäftsanteile der Agrarhandels- und Dienstleistungsgesellschaft mbH übernommen und mit der Umwandlung der Personengesellschaft entstand im Jahr 1978 die Albert Elligsen GmbH.

1970 - 1980

Zum 50-jährigen Jubiläum waren im Unternehmen acht Mitarbeiter in Vollzeit und 13 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt.

Fuhrpark vor dem Gebäude an der Schönebecker Straße in Stederdorf

1970 - 1980

1982 - 1990

Durch die steigenden Anforderungen auch im kaufmännischen Bereich wurden im Jahr 1984 mehrere Büroräume an der Schönebecker Straße errichtet.

Drei Jahre später mussten durch den neuen Handel mit Speisezwiebeln die Lagerkapazitäten vergrößert werden, was mit einer neuen Lagerhalle für 3.000 t Kartoffeln und Zwiebeln realisiert werden konnte.

Im Jahr 1988 stieg Gerhards Sohn Dirk Elligsen als kaufmännischer Angestellter in das Unternehmen ein.

Anbau mehrerer Büros an der Schönebecker Straße um 1985

1990 - 2000

Sieben Jahre nach der letzten Erweiterung der Lagerflächen wurden 1994 die Kapazitäten um weitere 2.000 t auf insgesamt 5.000 t erweitert.

Durch die Konzentration im Einzelhandel und die damit resultierende Vermarktungsfokussierung auf wenige große Kunden mussten auch die Abläufe im Betrieb neu strukturiert werden. Mit dem Umbau der Abpackstationen und dem Neubau einer Zwiebelsortieranlage konnte der erhöhten Nachfrage erfolgreich entgegengetreten werden.

Ab dem Jahr 1996 wurde der Fuhrpark schrittweise auf moderne Sattelzugmaschinen und isolierte Auflieger umgestellt.

Im Jahr 1999 standen weitere große Veränderungen an. Das „Grüne Warenhaus“ und weitere Gebäude an der Peiner Straße wurden abgerissen und im April 1999 wurde die freie Tankstelle „Elli Oil“ eröffnet.

Zeitgleich übergab Gerhard Elligsen die Leitung der Geschäfte an seinen Sohn Dirk, der das Unternehmen seitdem in dritter Generation führt. Die Buchhaltung führt seit 1993 bereits Dirks Schwester Carola Schrader.

Luftbild der Tankstelle „Elli Oil“ in Stederdorf

Luftbild des Firmengeländes an der Schönebecker Straße in Stederdorf

1990 - 2000

2000 - 2010

Schon zwei Jahre später im Jahr 2001 standen erneut verschiedene Modernisierungsmaßnahmen an. Zum einen wurde an zwei Seiten an die bestehende Halle angebaut, zum anderen wurden die Verpackungsmaschinen laufend erneuert.

Durch die nun geringen Erweiterungsmöglichkeiten entschied sich Dirk Elligsen im Jahr 2005 dazu, keine weitere Lagerhalle an der Schönebecker Straße zu errichten, sondern kaufte ein Grundstück an der Wendesser Landstraße. Dort wurde dann eine Lagerhalle für 4.000 t Zwiebeln, 2.500 t Kartoffeln, 1.300 t Düngemittel und eine Sortieranlage für Zwiebeln errichtet. 

Da sich das Geschäft weiterhin gut entwickelte, wurde schon zwei Jahre später entschieden, die komplette Produktion und Verwaltung an den neuen Standort zu verlegen.

Dazu wurde neben der ersten Lagerhalle eine weitere Halle errichtet, in der neben einer modernen Kartoffel- und Zwiebelaufbereitung auch die neuen Büro- und Sozialräume entstanden.

Wie schon bei der ersten Halle wurde auch das Dach der zweiten Halle genutzt, um eine Photovoltaik-Anlage zu installieren, dessen Strom in das städtische Netz eingespeist wird.

Bau der neuen Lagerhalle für Zwiebeln und Kartoffeln an der Wendesser Landstraße

Luftbild des neuen Firmenstandortes an der Wendesser Landstraße

2010 - 2020

Die weiterhin gute Entwicklung der Geschäfte machten es 2014 notwendig, die Lagerkapazitäten ein weiteres Mal zu erweitern. Folglich wurde eine dritte Halle am Standort an der Wendesser Landstraße errichtet, in der 8.000 t Kartoffeln in Kisten eingelagert werden können. Durch modernste Technik konnten die meisten Abläufe beim Ein- und Auslagern automatisiert werden und eine moderne Kühlung macht den Einsatz chemischer Keimhemmungsmittel überflüssig.

Auch diese Dachfläche wurde mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet, mit deren Energie ca. 25 % des Gesamtenergieverbrauchs des Unternehmens gedeckt werden kann.

In den folgenden Jahren wurden einzelne Abläufe immer wieder optimiert, modernisiert und automatisiert. Die letzte größere Investition erfolgte im Jahr 2019. Das bestehende Kartoffellager in der ersten Halle am neuen Standort wurde umgebaut, sodass dort heute 2.500 t Zwiebeln in Kisten gelagert werden können. Durch den Einsatz einer modernen Kondenstrocknung und -kühlung kann fast ganzjährig deutsche Ware angeboten werden.

Neue Lagerhalle für 8.000 t Kartoffeln

2010 - 2020

Heute

Heute sind bei der Albert Elligsen GmbH und der Elligsen Tankstellen GmbH 50 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Garantie für einen reibungslosen Ablauf und die Zufriedenheit der Landhandels- und Tankstellenkunden.

Übersicht über das aktuelle Firmengelände