Kartoffel

Den Großteil unserer Speisefrüh- und Speisekartoffeln beziehen wir aus dem regionalen Anbau. Die von uns benötigte Menge stimmen wir mit der vor Ort produzierten Landwirtschaft in Bezug auf Sortenwahl und Reifezeit genau ab.

Der Bedarf von Speisefrühkartoffeln in den Monaten Januar bis Juni wird überwiegend durch Importe aus Ägypten, Marocco, Zypern, Israel oder Spanien gedeckt.

Schon im Juni beginnt die Vermarktung von deutschen Speisefrühkartoffeln aus unserer Region. Ab dem 10. August dürfen dann "nur" Speisekartoffeln gehandelt werden. Auch diese stammen aus dem hiesigen Aufwuchs. Sie werden bei uns direkt vermarktet, aber auch unter besten Bedingungen eingelagert, so dass wir unseren Bedarf bis in die Monate April/Mai des kommenden Jahres aus dem regionalen Anbau decken können.

Verarbeitung

Aussaat

In der Zeit vom März bis April werden die Kartoffeln gepflanzt. Hierzu werden nächst kleine Furchen in den Boden gezogen, dann die Kartoffeln abgelegt und mit einem Erdwall bedeckt. Während des Pflanzens wird die Kartoffel durch die Maschine "gebeizt". Dadurch wird sie gegen Bakterien und Pilzbefall geschützt.

Rodung

Ab Ende Mai (frühreifende Kartoffelsorten, die auch unter Folie angebaut werden) bis Mitte Oktober werden unsere Kartoffeln gerodet. Zur Lagerung eignen sich nur die sogenannten "Spätkartoffeln", die ab Anfang September geerntet werden. Der Kartoffelroder nimmt über einen Ausleger die Kartoffeln aus dem Boden, siebt die Erde ab und entfernt automatisch das Kraut. Auf der Maschine werden per Hand die restlichen Steine, Erdklumpen, fehlerhafte Kartoffeln und Kartoffelkraut herausgesammelt, bevor die kostbare Fracht auf die Transportanhänger geladen wird.

Pflanzenschutz

Ab etwa Ende April fangen die Pflanzenschutzmaßnahmen an. Zunächst wird bis Ende Mai gegen Unkraut gespritzt. Danach werden bis kurz vor der Ernte hauptsächlich Mittel gegen Krautfäule eingesetzt.

Rodung

In der Zeit von Ende Mai (frühreifende Kartoffelsorten, die auch unter Folie angebaut werden) bis Mitte Oktober werden die Kartoffeln gerodet. Zur Lagerung geeignet sind nur die sogenannten "Spätkartoffeln", sie werden ab Anfang September geerntet. Die beiden Bilder zeigen einen Kartoffelroder bei der Arbeit. Die Maschine nimmt über einen Ausleger die Kartoffeln aus dem Boden auf. Über ein wippendes Band wird die Kartoffel nach oben befördert und gleichzeitig die Erde abgesiebt. Das Kraut der Kartoffel wird ebenfalls durch einen entsprechenden Mechanismus getrennt.

Auf der Maschine werden per Hand die restlichen Steine, Erdklumpen, fehlerhafte Kartoffeln und Kartoffelkraut herausgesammelt, bevor die Kartoffeln von der Maschine auf die Transportanhänger geladen werden.

Anlieferung

Die Kartoffeln werden von den Bauern auf Anhängern vom Feld direkt zum Elligsen Landhandel gebracht. Eine Zwischenlagerung bei den Landwirten erfolgt in der Regel nicht. Das Foto zeigt den Endladevorgang der Anhänger. Mit einer Seite steht der Anhänger auf einer Hebebühne, die ihn in die zum Entladen notwendige Schräglage bringt. Die Schräglage ist manuell stufenlos einstellbar. Auf der anderen Seite werden die Flachten des Anhängers geöffnet. Die Kartoffeln fallen in einen grossen Trichter von wo aus sie mit dem Förderband abtransportiert werden.

Reinigung

Die Kartoffeln laufen auf einem Förderband durch eine "Waschmaschine" in der sie mit Wasser gereinigt werden. Das Bild zeigt die gewaschenen Kartoffeln die vor dem Verpacken noch einmal per Hand verlesen werden.

Einlagerung

Die Kartoffeln werden über Förderbänder und einer Enderdungsanlage in ein sogenanntes Flächenlager transportiert, wo sie in loser Form eingelagert werden. Das Lager ist mit einer vollautomatischen Unterflurbelüftung ausgestattet. Hierbei wird Luft von unten durch den Kartoffelstapel gedrückt. In Abhängigkeit von Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Kartoffeltemperatur und einigen festgelegten Parametern wie z.B. Dauer der Abkühlung oder min. Kartoffeltemperatur läuft die Anlage vollautomatisch.

Abpacken

Die Kartoffeln werden vollautomatisch in Tüten verpackt.